D.Z.

Wolfgang Plodek
Evangelische Kirchengemeinde Dauborn
Anna Meissner
Alexandra Plewka
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
9:00 - 12:00 Uhr
Andreas Ohlde
n.n.
Suzanne Vetter M'Caw
Im Jahr 2000 konnte das Evangelische Gemeindehaus in Niederbrechen eingeweiht werden. Endlich gab es eine feste Gottesdienststätte für die Evangelischen Bürger Brechens.
Es besteht aus einem Gottesdienstraum mit Orgel, Flur, Küche, Büro und Sanitäräumen. Der Gottesdienstraum kann multifunktional umgenutzt werden.
In Niederbrechen finden 2 -3 Gottesdienste pro Monat statt. Am letzten Sonntag im Monat in der Regel Sonntags abends. In der Winterzeit um 17 Uhr und in der Sommerzeit um 18 Uhr. Ansonsten um 9 Uhr vormittags.
Aktuell gibt es ein neues Frühstücksangebot, mittwochs vormittags. Hierfür wird um voranmeldung gebeten.
Der Garten wurde in der Vergangenheit gerne für Gemeindefeste genutzt.
Evangelisches Gemeindehaus Niederbrechen
Ab Herbst wird erstmals evangelischer Religionsunterricht in Niederbrechen gehalten. In Oberbrechen soll es in den 1930er Jahren eine evangelische Familie gegeben haben.
Bei der Visitation wird ein Gottesdienstraum für Brechen gefordert.
1965 hat Oberbrechen 150, Niederbrechen 250 Gemeindeglieder. Grundstücktausch für möglichen Neubau. Zwischenzeitlich wird überlegt, das alte Kino in der Bahnstraße zu kaufen.
1968 werden aus Geländeverkauf für die Bundesstraße 910.- DM für den Erwerb eines Geländes in Brechen vorgesehen. Der Bebauungsplan für das Gebiet „Rechts des Villmarer Weges“ sieht zunächst ein Gelände am Sportplatz vor.
1972 in Oberbrechen 200, in Niederbrechen 300 Gemeindeglieder. Gottesdienst wird in der Schule bzw. in Oberbrechen im Jugendraum über dem Kindergarten gehalten. Beschluß zum Erwerb des Grundstücks Bachstraße 6 mit 890 qm (Flur 74, Flurstück 330) für 10.680.- DM (= 12.- DM/qm). Dazu kommen Erschließungskosten und ein Steuerbetrag von 18,55 DM.
1976 Gottesdienst in Oberbrechen in der alten Schule. Auf der Liste der Bauvorhaben in der Propstei Nord-Nassau steht das Gemeindehaus für Brechen auf Platz 16 (von 28); 14 andere Gemeindehausbauten haben Vorrang. (1980 auf Platz 11, 1981 Platz 9)
wird das Grundstück für Schafe zur Verfügung gestellt.
wird geplant, ein anderes Grundstück „Auf der Schlei“ einzutauschen. Die Aufstellung eines gebrauchten Pavillons wird erwogen
wird der Plan zum Grundstückstausch verworfen. In Oberbrechen wird im von der Kirchengemeinde genutzten Saal im Dorfgemeinschaftshaus auf deren Kosten der Fußboden repariert.
liegen Skizzen für einen Neubau vo
ab 1992 wird in Oberbrechen die Kapelle des alten Schwesternhauses als Gottesdienstraum genutzt.
1993 konkretisieren sich die Pläne für ein Gebäude mit zentralem Gottesdienstraum und Nebenräumen. Aktuell hat die Gemeinde in Ober- und Niederbrechen 710 Mitglieder
1994 liegt eine Vorplanung vor: quadratisches Gebäude in Zeltform, auf dem Dach ein großer Aufbau mit Fenstern. In einer Gemeindeversammlung werden die Pläne erläutert. Weitere Varianten werden skizziert. Der Bauauschuß der Kirchensynode erteilt die Planungsfreigabe mit Gesamtkosten bis zu 550.000.- DM. Architekt Wolfgang Müller wird mit der Planung beauftragt und legt Pläne vor. Im Oktober 1994 wird die Pfarrstelle vakant.
1995 wird der Bebauungsplan geändert, um den Bau eines Gemeindehauses zu ermöglichen. Im September wird die Pfarrstelle neu besetzt
Veränderte finanzielle Grundlagen erfordern eine Umplanung: die Unterhaltungskosten müssen verringert, daher die Gestalt des Gebäudes vereinfacht werden. Der Bauauschuß des Kirchenvorstandes besichtigt verschiedene neue und ältere Gemeindehäuser mit Gottesdienstraum. Dabei werden verschiedene planerische Schwächen erkennbar (Hitzestau etc.), die bei der Planung für Brechen berücksichtigt werden. Aus verschiedenen Alternativen entsteht der Plan für ein Haus mit einfachem Zeltdach, das so in das Gelände (Hanglage) eingepaßt wird, daß technische Nebenräume in den Keller verlegt werden können. Dadurch entsteht eine größere Flexibilität bei der Gestaltung von Saal, Nebenräumen und Flur mit Eingang. In den Plänen und Genehmigungen ist die Aufstellung eines Glockenturmes bereits vorgesehen. Zwischenzeitlich gibt es einen Stop für Neubauten in der EKHN. Dann soll schnell gebaut werden: „Wenn, dann jetzt….“
An Pfingstmontag, 24. Mai, öffentliche Vorstellung der Pläne. Erster Spatenstich am 26. Oktober. Weihnachtliche Andacht im Rohbau (bei Nässe – der Pfarrer erinnert sich noch sehr gut an die durchweichten Talarschuhe…)
Richtfest am 11. Februar, Einweihung am 29. September
Infos von Pfr. Wolfgang Plodek